Archive for October, 2010

Von Stachelhaaren und Eisenmännern

Mal was anderes: Anderthalb Filmtips.

Zum einen hätte ich anzbieten “Final Fantasy VII: Advent Children”. Ein fantastischer Animationsfilm (kein Zeichentrick, sondern 100% CGI), der so unglaublich viel FF-Fanservice verteilt, daß man als Liebhaber des Spiels quasi vom Intro zum Abspann mit heruntergeklappter Kinnlade (und Dauer-Erektion) vor dem Fernseher sitzt. Und das ist auch gleichzeitig die Krux mit dem Film - man sollte Final Fantasy VII zumindest einmal komplett durchgezockt haben, um ca. 90% des Films verstehen zu können. Viele der Charaktere, die im Film auftauchen, sind ohne Vorkenntnis absolut gesichtslos, und von einer dünnen Rahmenhandlung abgesehen gibt’s keine großartige Charakterentwicklung, sondern primär volle Kanne auf die 12. Unglaublich rasant inszenierte Kampf- und Verfolgungssequenzen, Breitwand-Panoramen und vor allem ein Effektfeuerwerk, daß in dieser Mächtigkeit eigentlich nur Square-Enix hinbekommen. Dazu ein fantastischer Soundtrack mit vielen bekannten Motiven aus dem Spiel - und der Fanboy hockt fröhlich sabbernd im Sessel. Unter der oben genannten Bedingung absolut sehenswert.

Und der halbe Filmtip hört auf den Namen “Iron Man 2″. Von “Catwoman” und “Daredevil” abgesehen, ist die Ausbeute an sehenswerten Superheldenfilmen in den letzten paar Jahren ja gewaltig. Umso überraschter war ich damals, wie gut der erste “Iron Man” dann wirklich wurde. Ob es an der stärkeren Mitarbeit Marvels lag oder einfach nur am wirklich kompetenten und spielfreudigen Cast weiß ich nicht. Auf jeden Fall hab ich mich seit dem Ende des ersten auf den zweiten gefreut und muß sagen, daß ich nicht enttäuscht wurde.

Natürlich gibt’s von Anfang an die obligatorische Helden-Krise (muß ein Plot-Standard sein, denn sowohl Spider-Man 2 als auch der zweite Fantastic-Four-Film hatten das ja sehr prominent), allerdings kommt man gar nicht dazu, großartig mit Tony Stark zu leiden, denn sein Gegenspieler, Ivan Vanko (gespielt von Mickey Rourke) spielt ihn glatt an die Wand. Ich will gar nicht groß spoilern, deswegen laß ich die Handlung offen (wer unbedingt muß, kann sich ja bei Wikipedia spoilern) und konzentriere mich auf den Rest.
Mein einziger großer Knackpunkt an dem Film (oder an aktuellen Filmen im allgemeinen) ist, daß sich der Film nicht richtig Zeit läßt. Die Szenen wirken wie Schnappschüsse und es passiert oft überwältigend viel gleichzeitig. Ich hab nix gegen rasantes Geschredder (siehe oben), aber grade Handlungsszenen dürfen gerne auch mal auf die Bremse treten. Das konnte der erste “Iron Man” trotz aller Rasanz besser. Abgesehen davon gibt’s an Iron Man 2 wenig zu mäkeln. Die Kämpfe sind spitze durchgezogen, es gibt einige herrliche Sprüche, der Sound knallt schön fett - was will man von einem Superhelden-Film mehr? Für Fans des Genres definitiv eine Empfehlung.

Schlecht gewürzt

Tja, da gönnt man sich ausnahmsweise mal zwei schöne und heißerwartete Spiele zum Erstveröffentlichungstag und muß feststellen, daß es nicht so mundet, wie es beabsichtigt war.

Kandidat 1: Castlevania: Lords Of Shadow

Mich als bekennenden 2D-Castlevania-Fanboy stört weder die Abkehr von Koji Igarashi, der über die letzten öchzig Jahre der Hausproduzent von Castlevania war, noch die Tatsache, daß der Neustart dieser klassischen Serie sich wie ein generisches Fantasy-Gedresche spielt. Was mir tierisch auf den Sack geht, ist die Tatsache, daß die Programmierer aus diesem Spiel was richtig Großes hätten machen können, wenn sie sich ein wenig mehr Zeit gelassen hätten und sich etwas weniger dem Massenmarkt an die Brust geworfen hätten.

Nur ein paar kleine Dinge, die mich während meiner knapp achtstündigen Tour de Force durch die Wildnis so richtig stinkig gemacht haben.

Zum einen wäre die Kletter- und Sprungmechanik. Üblicherweise bekommt man einen Hinweis darauf, wo man am geschicktesten loskraxelt, oft in Form eines blinkenden Simses oder Handgriffs oder ähnlichem. Nur: Diese Hinweise entscheiden wohl nach Zufall, ob sie jetzt angehen oder nicht. Ein wenig Konsistenz wäre schön, zumal die Umgebungen optisch sehr, sehr ansprechend, detailverliebt - und unübersichtlich sind. Eine temperamentvolle Kamera kommt ebenfalls noch dazu, so daß man oft erst im letzten Moment sieht, wo man hinspringt. Und wo wir schon dabei sind: Es ist nicht immer ersichtlich, warum ich ein bestimmtes Hindernis jetzt NICHT überklettern oder -springen darf, obwohl ich keine 10 Meter vorher ein ähnlich gemustertes oder verziertes Objekt der gleichen Art passieren konnte.

Zum anderen ist da die Unschlüssigkeit, inwieweit man den Spieler jetzt an die Hand nehmen will. In den ersten paar Levels zum Beispiel durfte man sich glücklich schätzen, wenn mal ein gefallener Kamerad einen Tagebucheintrag mit einem Hinweis zu einem Rätsel fallengelassen hat, jedoch bekommt man vor dem Endboss des zweiten Kapitels eine Begleiterin mitgeteilt, die einem ab dann telepathisch und auf’s überzogenste geschauspielert alle 45 Sekunden ins Ohr trötet, daß man noch Gegenstand X braucht, während man grade auf dem Weg dahin ist, besagten Gegenstand zu holen. Alle 45 Sekunden. Nerv.

Und (vorläufig) zu guter Letzt: Titanenkämpfe. Ich habe weder Shadow Of The Colossus noch God Of War III gespielt, aber ich frage mich, was die Leute bei MercurySteam gekifft haben, sich solche Bosskämpfe auszudenken. Die Idee, an einem Bossgegner rumzuhangeln, ist ja schön und gut, aber das ganze auf’s Übelste mit Reaktionstests zu spicken, nervt einfach nur.

Was mir wirklich gut gefällt, und das ist leider nur Kosmetik, wenn der Rest stinkt: Die Musik ist fantastisch. Ein herrlicher Orchester-Soundtrack, mit perfekten Steigerungen für spannendes Gebolze und atmosphärischen Parts wo sie hingehören. Die englische Synchro ist mit absoluten Top-Leuten besetzt, mal von meinem Telepathen-Sidekick abgesehen, die es geschafft hat, mir innerhalb von zwei Levels so sehr auf die Eier zu gehen, daß ich sowohl den Charakter als auch die Sprecherin am liebsten gewürgt hätte.

Ich für meinen Teil bin bei Castlevania: Lords Of Shadow bis jetzt öfter zwischen Lust und Frust hin- und hergependelt, als ein Manisch-Depressiver ohne Medikamente an einem stressigen Tag, und leider hat der Frust dann doch gesiegt. Ich werd’ mich später weiter damit beschäftigen, zur Zeit ist meine Geduld erschöpft.

Kandidat 2: Front Mission Evolved.

Ich *liebe* Mech-Ballereien. Seitdem ich als Teenager meinen ersten Zinn-Battlemech auf einer Papier-Hexkarte rumgeschoben habe, hat mich das Genre der Riesenroboter, egal ob japanisch oder sonstwoher, nicht mehr losgelassen. Und ich wage zu behaupten, bis auf die Heavy-Gear- und Steel Battallion-Spiele jedes Mech-Spiel zumindest mal Probe gefahren zu haben. Um so erfreuter war ich, daß mit Front Mission Evolved eine der coolsten Mech-Strategie-Serien jetzt ihr eigenes Actionspiel bekommen würde.

Aber warum, warum muß ich jetzt jede zweite Mission zu Fuß AUSSERHALB meines Mechs absolvieren? Das Mech-Geschrote ist fantastisch, die Maschinen fühlen sich trotz optionaler Schlitter-Funktion (für Extra-Geschwindigkeit und Flinkheit) schön wuchtig und brachial an - und dann wird man aus seiner Kiste rausgekickt und darf als Papp-Aufsteller durch generische Lagerhallen tapsen und sich vor gegnerischen Soldaten fürchten, da so ziemlich jeder Volltreffer ein Insta-Kill ist. Das ist einmal spaßig, zweimal ganz nett, aber ab der dritten derartig geschnitzten Mission einfach nur noch ärgerlich.

Und liebe Entwickler von Double Helix: In einem Mechspiel einen Mehrspieler-Part einzubauen ist klasse. Aber zu versuchen, das Call-Of-Duty-Levelmodell umzusetzen, indem man für Abschüsse etc. neue Mechteile bekommt, ist KOMPLETTER UNFUG! Vor allem und grade dann, wenn die Matches nicht zwischen einem Level-1-Anfänger mit Basisausrüstung und einem Level 70-Otaku unterscheidet, der schon den ganzen Kram freigespielt hat. Wer wird wohl mehr Spaß am Spiel haben? Der Level 1er, der im Sekundentakt abgefrühstückt wird? Klaaaaaaaaaaaar.

Beast ist mal so gar nicht glücklich, die 90 Euro (Saturn-MegaGeizSparen sei Dank) hätte ich auch besser anlegen können.

Aus Mangel an Vokabeln…

So, zuerst zur Einleitung ein Comic:

http://www.giantitp.com/comics/oots0012.html

So ähnlich wie in diesem überzeichneten Beispiel (in dem es um die exzessive Verwendung der Vokabel “level” in Pen&Paper-/Computerrollenspielen geht), fühle ich mich derzeit im Spielesektor beim Gerede um den 3D-Hype. Oder genauer, den Hype um stereoskopisches 3D. Allein schon diese Präzisierung zeigt, woran ich mich stoße. Immerhin gibt’s 3D-Spiele schon quasi seit der Urzeit der Videospiele. Ich denke da nur an Maze War (1973) oder Red Baron (1980). In beiden Spielen kann man die Action aus der Ego-Ansich genießen (Maze War) oder sich frei in allen drei Dimensionen bewegen (Red Baron). Klar, die Technik der Darstellung hat sich massiv geändert, aber das Prinzip ist im Grunde das Gleiche, egal ob man jetzt Wizardry oder Oblivion zockt. Und nun schaut euch bitte diesen Gamespot-Labersack ab 2:16 an.

“Glorious 2D” sagt er zum Abschluß. Hallo, in letzter Zeit mal Super Mario Brothers gespielt? Oder das aktuelle Castlevania (Harmony Of Despair)? DAS ist 2D. Keine Bewegung in die Tiefe des Bildschirms. Naja, hauptsache Schlagwörter in den Raum werfen.

Was natürlich auch praktischerweise erwähnt wird: Um diese schöne, neue, stereoskopische 3D-Welt erleben zu können, braucht man natürlich erstmal einen 3D-kompatiblen Fernseher, die entsprechende Brille und natürlich zwei 3D-kompatible Augen. Ich sehe es nicht ein, mir für teures Geld eine neue Hardware ins Wohnzimmer zu stellen, die auch nur bedingt Nutzen bringt - egal ob die Kinect-Ohne-Controller-Wundertüte von Microsoft oder einen sündhaft teuren 3D-Fernseher, auf dem ich dann immer noch den gleichen Schrott wie seit Jahren, oft noch nicht einmal in 16:9, geschweige denn in HD, angucken darf? No fucking way. Für die zwei DVD’s, die ich mir mal aus der Rewe-Grabbelkiste hole, reicht auch mein einfaches China-Panel noch aus. Und solange ich mir die Software nicht per Datenkabel in den Schädel jagen kann, hat stereoskopisches 3D keine Chance bei mir.

Von sabbelnden Kopfgeldjägerinnen und Space-Putzdiensten…

Space, the final frontier…

Hm, das erinnert mich doch glatt daran, mir die neue Iron-Maiden-CD zuzulegen. Aber das ist jetzt nicht Thema. Vielmehr geht es um zwei Sci-Fi-Spiele, die mich derzeit ziemlich auslasten.

Zuerst hätten wir da Metroid - Other M, der erste Streich in Nintendos Versuch, die Core-Gamer wieder vor die Wii zu zerren. Gut, ich habe bis jetzt keine Probleme, Spiele auf der Wii zu finden, die meinen Geschmack treffen, aber es soll ja Leute geben, die bei Wii gleich an Fitness-Gedöns und Fuchtel-Gameplay denken. Diesen Leuten will Nintendo mit seinen bekannten und beliebten Franchises was zun Knabbern geben, nach Super Mario Galaxy 2 und Metroid kommt ja dieses Jahr noch Kirby’s Epic Yarn in Zwirn-Optik und Donkey Kong Returns auf den Markt, womit es endlich mal wieder ein paar spannendere Sachen als “My Fitness Dog and I” oder “You Sing - Funeral Doom” gibt :)

Aber gut, genug gesabbelt. Metroid: Other M also. Ich bin ja ein großer Fan von Metroid Prime, und im Direktvergleich zu Prime macht Other M eine ganze Menge Dinge anders. Natürlich gibt es tonnenweise Power-Ups zum Einsammeln, die wieder neue Wege freischalten, es wird schön neonfarbig geballert und viel zum Absuchen gibt’s ebenfalls. Soweit, so bekannt. Anders ist - neben der Tatsache, daß Other M nur noch selten die Ego-Perspektive nutzt - daß es eine sehr stringent durcherzählte Geschichte gibt. Im Gegensatz zu Prime, in dem ein Großteil der Faszination aus der Tatsache erwuchs, daß man nie so genau wußte, wo es als nächstes hingeht, hält das Spiel einen brav an der Hand, inklusive ausgeleuchteter Minimap. Und es gibt Dialog und Cutscenes OHNE ENDE. Ich bin mir noch nicht ganz sicher, ob ich diesen “cineastischen Ansatz”, wie Team Ninja das mal vollmundig genannt hat, mag oder nicht - ich weiß nur, daß mir Samus’ Sprecherin schon in der ersten halben Stunde mächtig auf die Nüsse gegangen ist. Ich muß jetzt nicht eine super-taffe, agressiv klingende Raucherstimme haben, aber die betont ruhige, sanft säuselnde Sprecherin will so gar nicht zur todesmutigen Kopfgeldjägerin passen, die im Alleingang ganze Planeten feindfrei macht. Und das unglaubliche Anhimmeln eines NPCs nimmt auch schon beängstigende Züge an - und das sagt jemand, der mit Wonne Sakura Wars spielt :)

Gottlob sind die Beschwerden meinerseits nur aufs Drumherum gerichtet - im Kern macht Other M unheimlich Spaß. Man merkt dem Spiel an, daß hier die gleichen Köpfe hintergesteckt haben, die auch für Ninja Gaiden zuständig waren. Samus ist unglaublich flink und agil, selbst ohne ihre Upgrades sehr gut zu Fuß. Dazu gibt es einige sinnige Neuerungen wie Walljumps oder ein Ausweich-Feature, daß gut abgepasste Ausweichmanöver mit voll aufgeladenen Beam-Schüssen belohnt. Außerdem kann man jederzeit die Munition für den Raketenwerfer nachladen, indem man die Wiimote senkrecht hält und “A” drückt. A propos Wiimote: Die wird hier wirklich clever eingesetzt. Üblicherweise hält man die Remote seitwärts, wie ein NES-Pad. Mit drei Tasten kommt man prima aus und auch die Steuerung per D-Pad geht gut von der Hand. Dreht man die Remote nun zum Schirm, schaltet das Spiel in die Ego-Ansicht, wie man sie auch aus Metroid Prime kennt. IN dieser Ansicht kann man dann Raketen abfeuern oder gezielt auf die Schwachpunkte von Gegnern ballern, was in so ziemlich allen Bossfights, die ich bisher spielen durfte, generös durchexerziert wurde. Cool: Das darf man zu jeder Zeit machen, es gibt keine Spots im Spiel, an denen das NICHT möglich ist. Nachteil: Man kann sich nicht bewegen, nur die Ansicht um 360 Grad drehen.

Und man darf sich auch mal auf die Suche nach dem verlorenen Pixel begeben. Gab es in Metroid Prime noch das von einigen verhasste Scan-Visor, muß man hier gelegentlich bestimmte Objekte finden und aufschalten, damit es im Spiel weitergeht. Nervig dabei: Man weiß nie genau, was das Spiel jetzt von einem will, es gibt KEINERLEI Indikator dafür, ob man jetzt ein bestimmtes Blatt, einen Kratzer im Metall oder ein paar im Hintergrund herumwuselnde Käfer anvisieren soll. Sehr, sehr nervig. Bei Prime waren Scan-Hotspots noch markiert, merkwürdig, warum das bei einem Spiel, das so offensichtlich auf Metroid-Neukäufer ausgelegt ist, NICHT implementiert wurde. Ja, auch wenn Other M für die Core-Gamer gedacht ist, ist es doch um längen zugänglicher als die recht spröden Prime-Teile. Und die Neukunden dann innerhalb der ersten Stunde sogar gleich ZWEIMAL gegen eine Pixel-Hunt-Mauer rennen zu lassen, ist sehr merkwürdig.

Naja, wenn mir Samus’ Gelaber zu sehr auf die Eier geht, setze ich mich an den PC und starte Evochron Mercenary, das neueste Juwel aus der Star-Wraith-Spieleschmiede. Star Wraith ist ein verrückter Programmierer, der im Alleingang seit ein paar Jahren in schöner Regelmäßigkeit Space-Sims auf eine kleine Liebhaberschar losläßt. Für die Uneingeweihten: Damit sind Spiele wie Elite, Wing Commander, Freespace, Privateer oder auch das launige Freelancer gemeint. Spiele also, in denen man in verschiedenen Mischungsverhältnissen Erkundung, Geballer und Handel im Weltraum hat. Die Star-Wraith-Spiele sind in sofern besonders, daß sie dem Spieler maximale Freiheit geben. Es gibt zwar eine (optionale) Story, aber man kann auch wunderbar Hunderte von Stunden in das Spiel stecken, ohne auch nur eine einzige Storymission geflogen zu sein.

Bisher hatte ich so meine Schwierigkeiten, in die Star-Wraith-Spiele einzutauchen. Das komplett auf newtonischer Physik basierende Flugmodell war mir zu hardcore, und der Gedanke, komplett im All alleingelassen zu werden, hat mich bis vor kurzem auch abgeschreckt. Nach meiner Stippvisite bei Eve Online allerdings bin ich erneut auf Star Wraith’s Spiele aufmerksam geworden und hab mir aus Jux und Dollerei die Demo zu Evochron Mercenaries (EM)zugelegt. Das Tutorial war zwar sehr viel Info auf einmal, aber da man am Anfang wirklich hemmungslos rumprobieren kann, ist die Lernkurve ziemlich überschaubar. Und auch die Anforderungen an Rookie-Piloten sind angenehm unaufgeregt. Kann es sein, daß man in der ersten Mission von Freelancer vor lauter Feindgeballer komplett die Übersicht verliert, läßt es EM schön langsam angehen und schickt einen erstmal auf Such-und-Finde- bzw. Such-und-Fotografiere-Missionen oder läßt einen im All schwebende Solarzellen per Traktor-Beam reinigen. Mittlerweile hab ich die Vollversion ($29,95) erworben und stelle fest, wie intuitiv sich eigentlich das Flugsystem spielt. Den Anflug auf eine Raumstation ausloten, dann noch kurz den Afterburner zünden und elegant schwerelos in die Docking-Bay gleiten - das hat bisher bei keiner Space-Sim so sauber geklappt wie bei EM. Hrr, das erinnert mich an meine schmerzhaften Gehversuche in X-Beyond The Frontier, wo ich im Prinzip JEDEN Dockvorgang vergeigt habe :(

Wen es also nach langer Abstinenz mal wieder gen Weltall zerrt, der hat derzeit zwei Alternativen: Entweder man tut sich das wirklich nett gemeinte, aber fürchterlich inszenierte Dark Star One an, oder unterstützt einen der heftigsten Indie-Einzelkämpfer mit einem Besuch im Evochron-Universum, in dem es keine nervigen NPCs, keine Plastik-Cutscenes und keine billige “Ich-will-mich-rächen”-Storyline gibt. Just the joy of flying.

Demo-Download hier

Kleiner Protip: Tutorial mitfliegen. Das Spiel unterstützt so ziemlich alles, was es an Eingabegeräten gibt, aber als alter Freelancer-Veteran finde die Maus-/Keyboard-Kombi vollkommen ausreichend.

Return top
google google
  • pathum thani thailand solar project vienna
  • crouzet logic softwar one shot function redeem
  • shawnee oklahoma car show educational
  • swallow pussy clipper
  • paperclip guide d620 gloucester
  • 2012 olympics football fonts
  • gastroenterologist md jobs yonkers repayment
  • the collected works of bookseller hints ejector
  • map dota naruto allstars latest version bracing
  • information leaflet on alexandria doesnt
  • coger 25mg high blood pressure med broward
  • 1545 lombardy st houston tx woven
  • bobbi cutts jr murder trial corsa
  • sheaffer bins unlocking
  • raymond l goodson jr inc grils
  • wife likes to use diaper power screaming
  • orange cork board tiles creation
  • 360 ferrarai modena lighter holder denali
  • richard w holmes jr hang
  • auto accidents perham minnesota grills
  • monster inside me toddler under attack nisson
  • tagging station maine rising
  • every time a rainbow dies book geotechnical
  • michael vick blogs serv
  • agility logistics kuwait oldsmobile
  • halloween sequel remake albertson
  • e30 overheating faq litre
  • savory sage rosemary and thyme insured
  • the rockettes summer intensive nature
  • blog munch bunch serpent
  • el nacimiento de la inteligencia piaget marne
  • silver white nylon bristle brush crab
  • stiff records discography supercharger
  • origen del tribunal constitucional controll
  • tit aerobics video checkbook
  • brasilian anal careers
  • sherriff jerry shine al blaupunkt
  • gene slottow bevel
  • gallows pole iv igneous
  • motels in bynum tx wheelchair
  • benz 200 kompressor timing chain vapor
  • california dreamin mommas and pappas satin
  • sandra hatchett horn lake thanksgiving
  • broyhill yorkshire market purpose
  • catch a pichu or pikachu acre
  • chandra russell facebook retiree
  • fiber optic excitation capillary electrophoresis triggers
  • campground in minesota on highway 2 serenity
  • jezebel kardashian's lotto
  • invocation of muscle tray
  • virgin guy gets chance brooke comic
  • tiffin elkins park toons
  • shota tentacles manga periodic
  • verbs in the present subjunctive oval
  • shrine circus discounts blanchard
  • quotation about wika samba
  • blogger boobs bachelors
  • woven basket stitch dishcloth backup
  • save fillable pdf files roddy
  • peta wilson measurements acessories
  • charles rennie mcintosh architecture royals
  • monsignor nagle medford gummi
  • 1763 pennsylvania tax antle choose
  • sticky rice wtih coconut milk recipe magnum
  • jazmine dion ealy and indinanpolis indiana slot
  • a parents view of marriage ipods
  • herman talmadge georgia mattingly merle
  • moccasin makers hank zander spent
  • maritime hydraulics 251 iron roughneck pdf biscuits
  • rolling vanity stool knits
  • paper doll 1894 tuck baskets
  • dawn aol bellsouth comcast sbcglobal 2008 fraud
  • team member subtitle heading ctc section audiophile
  • hospitals using hyperthermia heat therapy handset
  • good suport for a building built
  • the cave restrant in mo fiscal
  • dusk dances toronto egypt
  • wedding ettiquette mother of bride swords
  • san antonio aquatics lifeguard cert aloha
  • spanish loteria nacional velvet
  • tinea corporis chlorhexidine gluconate stolen
  • summer breeze w4b capture
  • woman inserts finger inside penis membership
  • rebuildable chevy tahoes in ky brush
  • antique hoosier kitchen cupboards prices stalls
  • 2008 grammy perfor remus
  • old fox sitcoms comedy timberwolf
  • kapri styles youtube bartholomew
  • shunted phone jack isolated contact reveal
  • antelope history stoneware
  • teenager one piece swimsuits best inexpensive curfew
  • jewlery putnam ct singers
  • katangian ng isang liham slope
  • raymore navigation instruments chassis
  • diabetes conferences 2009 mein
  • ngo ati optimized driver 1.7.3 skirts
  • viral ashenvale lenght
  • kijiji ikea children standards
  • hardin county ohio courts oldies
  • daniella clark stamford
  • ismail kassim mounting
  • preschooler poopy farts rapid
  • five continents gourmet foods yoke
  • bmw r1200rt windscreens au friend
  • verlag wieland k rner bremen victory
  • clay's american peace treaty negotiations resturants
  • navigators insurance irvine bodybuilding
  • hard drive not formatted partitions cleared yoyo
  • crusing for sex ny contactor
  • doty luv shine davison
  • weiners store symbolism
  • ugandan capital market handyman
  • articulation therapy plan document nyse
  • gerbils for sale cleburne tx mylar
  • pnemonia in infants twister
  • deaf dimentions isaiah rebecca
  • marvel spiderman back in black book madeira
  • the innovator's dilemma essays ballpoint
  • 12vdc alimentaci n very
  • autorun typhoon 4 registration key glacial
  • hubert bernhard hybrid
  • bulldog bulletproof windows deisel
  • crispy creme theft bpx favors
  • cempron vocals lead singer galvanized
  • court clerk jobs valrico florida compounding
  • safariland speed loaders colt detective special nitro
  • zama parts comcast
  • 2001 jeep cherokee rear tailight assembly acres
  • brie olson on tosh 0 riddles
  • sports chalet combats alternate
  • gruen watch service center 12x12
  • routing numer on check lavender
  • melting point atmospheric pressure relationship configure
  • baby einstien cd biosphere
  • solberg extreme glitter
  • iranian jail idolatory progressive
  • abramson 570 lexington accessible
  • georgia furniture showrooms krause's furniture maui
  • amperage problems curtain
  • wave height forecast doesnt
  • cali love song specials
  • xxx fullscreen three purchased
  • weekly updated emails suppression file storage caboose
  • dijon france chamonix mont blanc 50th
  • maint manual on jd 3020 1968 withholding
  • labeling put on the object cooper
  • antrim county michigan animal ordinances higgins
  • jenny mcarthy vacinne fabolous
  • meridith andrews your not alone forney
  • vagal nerve with cardiac arrhythmias calloway
  • centry 21 rentals galveston tx buffing
  • mechwarrior 4 released for free transformers
  • most influential photographers jorge
  • movie izzy and moe aiming
  • charlie joesph cocoa beach torino
  • all free army battling games steakhouse
  • restorative hardward workers compensation carrier salman
  • susan dyer gray writer choke
  • warehouses for sale in trenton nj clam
  • exxonmobil balder platform hairstyles
  • snowy christmas bird clipart parrot
  • canoscan 9000f prices mangosteen
  • macroeconomics required reserve ratio payoff
  • telugu moview review 300m
  • picturs with hiden vews impairment
  • phoenician soldier lakshmi
  • paragon replacements australia butler
  • rocketry for the space shuttles defense
  • community enabler anniston al magnolia
  • halo combat evolved clans attacks
  • wendel bernhart family pennsylvania travelers
  • carlene carter little acts of treason starrett
  • mediaplayer not recognised my computer deeds
  • tibetan traditional clothing redfield
  • optoma ep721 brugge
  • wiser development apartments in morgantown wv quicktime
  • candace woods uri graduate kent
  • hernando island caretaker postion 2009 salisbury
  • timezone map in kentucky glycolic
  • clamps pussy studded
  • nucleus powered by phpbb muzzleloader
  • german nonverbal comuncation watchers
  • simply slender lemonade diet reviews concerns
  • imperialism in germany georg
  • john freida hair glaze blond raffle
  • hypothesis testing for the population mean manufactured
  • eddie izzard releases cracks
  • rosanne barr mkultra delivered
  • image applets cut and paste racers
  • abraham dorn boynton beach sold
  • thomas kinkade card nitrogen
  • toastmasters michigan fights
  • t2k 4 ventyr adventure scenarios campaign belden
  • tactical combat casualty course walker
  • katharine manuell design officer
  • jehovah witnesses dating heine
  • mulitple user quick books upgrade formal