Archive for the ‘Games’ Category

Mehr Rollenspiel als Skyrim

Heute: Elite Dangerous (PS4 Version)

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Nach zwei sehr merkwürdigen Jahren, in denen mich kaum ein Spiel wirklich fesseln oder begeistern konnte, kam letzten Monat dann doch mal wieder etwas für die PS4 heraus, was mich komplett und unerwartet vom Hocker gerissen hat. Elite Dangerous. Ein Port eines etwas über zwei Jahre alten PC-Spiels. Always Online. Mit haufenweise Microtransaktionen. Und das wären auch schon die beiden größten Meckereien, die ich gegen dieses Spiel vorbringen kann.

Also… was ist Elite: Dangerous? Wie der obige Screenshot zeigt, ein Weltraumspiel. Gibt’s meiner Meinung nach eh’ viel zu wenige von in letzter Zeit. (Kleiner Geheimtip: Rebel Galaxy und Strike Suit Zero auf der PS4 sind auch spitzenmäßig.) Der letzte Sproß einer seit 1984 bestehenden Reihe von Spielen, die Spielerfreiheit ganz, ganz groß geschrieben haben. Egal ob man Händler, Pirat, Kampfpilot, Schürfer, Kartograf oder Kreuzschiff-Kapitän sein möchte, Elite Dangerous macht’s möglich.

Doch bevor man sich Hals über Kopf in’s Weltall stürzt, sollte man zumindest die ersten paar Tutorials über sich ergehen lassen. Seit den Zeiten eines Wing Commander Privateer ist einiges passiert, die Raumschiffe brauchen mehr als drei Knöpfe, um geflogen zu werden. Hier muß ich den Entwicklern ein Riesen-Lob aussprechen: So viele Einstellungsmöglichkeiten für einen einfachen Dual-Shock-4-Controller hab ich meinen Lebtag noch nicht gesehen. Die wichtigsten Funktionen wie Schub, Steuerung, Energiemanagement und Zielerfassung liegen direkt auf den Sticks und Knöpfen. Hält man jetzt einen der Knöpfe gedrückt, öffnet sich ein Menü mit weiteren Auswahlmöglichkeiten. So erlaubt z.B. ein einfacher Druck auf den “X”-Knopf die Zielerfassung geradeaus, hält man jedoch “X” fest und tippt das Steuerkreuz an, so kann man gezielt feindliche Schiffe, Subsysteme oder das gefährlichste Ziel anvisieren. So bekommt man eine gewaltige Menge an Funktionalität auf die zwei Handvoll Knöpfe des DS4 verteilt, ohne sich total zu verlaufen. Und sollte man die Knopfbelegung blöd finden, so kann man jeden Knopf, samt Zweit- und Drittbelegungen, selbst verteilen. Es braucht etwas Zeit, bis man sich eingefuchst hat, aber wer mit einem Dark Souls zurande kommt, sollte hier keine nennenswerten Probleme haben.

Sehr cooles Detail: Durch einen Druck auf “R3″ aktiviert man eine Art Kopfkamera, die eine Rundumsicht durch’s Cockpit ermöglicht. Ein Blick auf ein HUD-Element aktiviert dieses. Ein winziges Detail, welches die Immersion in das Spiel so viel stärker macht. Leider ist Elite Dangerous (noch?) nicht PSVR-kompatibel.

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Sitzt man dann erstmal in seiner brandneuen Sidewinder (das Starter-Schiff), schaut man durch die Cockpit-Kanzel in den Hanger der ersten von vielen, vielen Raumstationen, die man in seiner Karriere besuchen wird und das virtuelle Cockpit leuchtet einen an. Neben der im Bild befindlichen Frontalansicht gibt’s zur Rechten und Linken jeweils noch ein extra-Fenster, in dem Navigation, Ziel-Infos und Missionen etc (links) sowie Schiffs-Status, Piloteninfos wie Reputation in der Galaxis und das Inventar (rechts) zu finden sind. Es lohnt sich, vor dem ersten Start in Ruhe durch die Infos und Funktionen zu blättern, damit man in der Hitze des Gefechts nicht erschlagen wird. Hier hätte ich mir etwas ausführlichere Infos gewünscht, besonders was das reichhaltige Funktionsmenü im rechten Fenster angeht. Sachen wie HUD-Intensität oder Orbit-Linien an/aus sind ja noch selbsterklärend, aber was ist der “Beacon Mode”? Oder was hat es mit “Silent Running” auf sich?

Nun ja, seis drum. Erstmal die “Station Services” aufrufen und schauen, was man so anstellen kann. Die meisten Stationen bieten einen Marktplatz an, auf dem man diverse Güter kaufen bzw. verkaufen kann. Da Elite always online ist, reagiert die galaktische Wirtschaft auf Spieler-Input - sollte man in einem Sternsystem hunderte Tonnen Tee kaufen, wird der Preis natürlich steigen und die Marge in den angrenzenden Systemem, deren Markt man mit Tee flutet, schwinden.

Aber bis man die guten Handelsrouten ausgefuchst hat (oder man einen dicken Frachter hat, mit dem sich das Handeln erst richtig lohnt), sollte man besser das “Mission Board” frequentieren. Hier werden dynamisch Missionen erstellt, die die lokale Wirtschaft, Krisen und Booms in Betracht ziehen. Das Beste daran - man muß im Gegensatz zum freien Handeln kein Kapital vorlegen. So kann man sich relativ risikofrei als galaktischen Pizzaboy oder DHL-Mann anheuern lassen und die ersten Tausender einfahren. So sollte es relativ leicht sein, eine “Bringe 2 Tonnen Katzenfutter in’s Nachbarsystem und kassiere 172.000 Credits”-Mission aufzutun. Hat man diese akzeptiert, geht’s dann auch schon in’s Weltall. Manuell, natürlich. Von der Station lösen, langsam Schub auf die Steuerdüsen und sanft aus dem Hangar. Fahrgestell einfahren. Aufpassen, daß man nicht mit anderen Schiffen kollidiert und dann raus. Das “Transaktions”-Fenster öffnen, das Flugziel (in diesem Fall das Nachbarsystem) auswählen, Sicherheitsabstand zur Basis einnehmen und den Hyperdrive zünden.

Nach einer kurzen Transition (die geschickt einen Ladebildschirm ersetzt) kommt man im Nachbarsystem raus und sollte besser hart auf die Bremse steigen, denn in Elite landet man IMMER in Spuckreichweite der Sonne. Dann im Nav-Fenster die Zielstation anklicken und im Supercruise hindüsen. Und dann zur Königsdisziplin - die Landung. Das Schiff bis auf 7,5 km an die Basis bringen. Lande-Erlaubnis erfragen (ganz wichtig, niemals vergessen!), dann mit zitternden Fingern die Leuchtmarkierungen suchen, die den Eingang in die Station erleuchten, vorsichtig durch die Schleuse und die zugewiesene Landebucht ausfindig machen. Der Rest ist relativ einfach. In der Mitte der Landebucht runter, Fahrwerk ausfahren und aufsetzen. Hat man die richtige Bucht gefunden, wird man automatisch gesichert und das Stations-Interface kommt hoch. Zum “Mission Board”, Mission als erledigt melden und Geld kassieren. Außerdem steigt der Ruf mit den lokalen Autoritäten, was sich in mehr und lukrativeren Jobs niederschlägt.

Was macht man nun, wenn man um einige Tausender reicher ist? In meinem Fall - erstmal einen Andock-Computer kaufen. Der wird in der Elite-Community zwar immer noch als Suizid-Hilfe bezeichnet, aber in den letzten 60 Stunden, die ich bisher durch’s All geschippert bin, hat er mich noch nie im Stich gelassen. Nun, man investiert seine Kohle in bessere Module für sein Schiff, oder besser noch, gleich in ein neues Vehikel.

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Und hier entwickelt Elite Dangerous für mich eine irrsinnige Sogwirkung. Raumschiffe kaufen und aufmotzen. Und im Gegensatz zu älteren Spielen dieser Machart ist man nicht auf nur einen Kutter beschränkt. Jede größere Basis in der bewohnten Galaxis hat einen Shipyard, in dem man seine Extra-Pötte parken und gegen einen kleinen Obulus an jeden Ort der Galaxis schiffen kann. Sollte man also mit seinem Erkundugsschiff ein System gefunden haben, das unter einer Pirateninvasion ächzt, so kann man sich seine Kampfmaschine dahin liefern lassen, was dankenswerterweise die Lauf- bzw. Flugwege übersichtlich hält.

Hat man vom Lieferdienst oder Kampf-Drill die Nase voll, kann man sich auch prima als planetarer Landvermesser oder Erzschürfer ein paar Credits verdienen. Hier sieht man einen etwas tolpatschigen Versuch von mir.

Warum genau ist Elite Dangerous nun always online? Außer des Kopierschutzes wegen? Nun, zum einen gibt’s natürlich die bereits erwähnte “lebende Galaxis”, in der Spieler-Aktionen spürbare Auswirkungen haben, ähnlich wie in einem Eve Online. Dann kann man das Spiel im offenen Multiplayer spielen, mit hunderten anderer Piloten. Es gibt auch einen Solo-Modus, wenn man mal keine Lust auf ausrastende Piraten-Meuten hat. Und dann gibt’s nicht nur einen, sondenr zwei Koop-Modi. Entweder fliegt jeder in der Party seinen eigenen Kahn, oder man trifft sich auf einem (entsprechend ausgerüsteten) Schiff, um als Pilot, Bordschütze oder Jägerpilot die Galaxis unschädlich zu machen.

Der Vollständigkeit halber sollte man erwähnen, daß Elite Dangerous keinerlei Story oder Kampagne hat. Die Geschichten in diesem Spiel schreibt das “Leben” - der unglaubliche Dogfight, den man nur um Haaresbreite überlebt hat. Die Handelsmission, die genug abgeworfen hat, damit man sich den nächsten großen Kutter kaufen konnte, solche Sachen. Solange man sich selbst motivieren kann, bietet Elite Dangerous genug zu tun. Und ähnlich wie in Skyrim kann man auch einfach nur geradeaus fliegen und sich von der Unendlichkeit des Weltalls in den Bann ziehen lassen. Immer schön eine Fuel Scoop mitnehmen, und dahin gehen, wo noch kein anderer hingeflogen ist.

Für mich derzeit das beste Rollenspiel am Markt. Kaum ein anderer Titel erlaubt es mir, meinen Raumpiloten-Fantasien so zu frönen wie Elite Dangerous. Heute Händler. Morgen Kampfpilot. Und wenn ich genug Kohle für das Kreuzfahrtschiff habe, werde ich nur noch Touris zum nächsten Schwarzen Loch karren. Ahoi!

Die schönste Nebensache der Welt

Ich weiß, ich weiß… schon ewig lange her, daß hier mal was gepostet wurde.

Also erstmal die Formalitäten: Ich lebe noch, bin noch genau so häßlich wie eh und je und den Katzen (und Dani) geht’s auch prima.

Was hat sich gaming-mäßig so getan?

- Ich hab eine neue, Wi-Fi-fähige Xbox 360, ein 500GB-Modell. Meine letzte hat mir lange Jahre treue Dienste geleistet, aber sie hat den Umzug in die neue Wohnung nicht wirklich gut überstanden. Außerdem hatte das Teil noch keine integrierte WLAN-Antenne, weswegen ich sie dank der bescheidenen Platzierung unseres Routers im Flur auch nicht verkablt ans Netz gehen lassen konnte. Die neue läuft und ist erschreckend leise. Leiser als meine PS4 auf jeden Fall.

- Nach knapp zwei Jahren hat mein erster PS4-Controller den Geist aufgegeben. Die analogen Trigger sind komplett ausgelutscht und funktionieren nur noch unzuverlässig bzw. gar nicht mehr. Das sind 60€, die ich gerne in was anderes investiert hätte. Zwei Jahre sind für einen Controller nicht wirklich viel. Ich habe noch den originalen DualShock 2 meiner ersten PS2, und der funktioniert heute noch tadellos.

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- Und dann wäre da noch dieser nette Kasten. Das ist ein Raspberry Pi 3. Kleiner als so manches Handheld oder Handy. Dieser Zwerg hat einen mit 1,2 Ghz getakteten Quad-Core-Prozessor, 1GB Speicher, 4 USB Ports und einen HDMI-Ausgang (neben einem frei verfügbaren GPIO, aber das ist mir zu viel Fummelkram). Und was macht man mit so einem Powerknirps?

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Zocken, ist ja klar. Dank einer idiotensicheren Linux-Distribution namens RetroPie habe ich meinen Pi über ein Wochenende in eine formidable Retro-Arcade-Maschine verwandelt, die so ziemlich jedes 8-, 16-, und sogar einige 32-Bit-Systeme emulieren kann. Gesteuert wird stilecht über entweder ein PS3-Gamepad oder meinen heißgeliebten Hori micro 4 Arcadestick.

- Eine heiße Spiel-Empfehlung gleich noch hinterher: Wer gerne ein wenig Abwechslung in seinen Zocker-Alltag bringen möchte, sollte sich mal ein Leckerli namens Odin Sphere Leifthrasir anschauen. Hierbei handelt es sich um ein Remake des 2008 erschienenen PS2-Spiels Odin Sphere von Vanillaware.

Ich höre das Augenrollen bis hierher. “OMG, NOCH ein HD-Remaster?”
Nein. Klar, die Optik wurde extrem aufgehübscht. Vanillaware sind berühmt/berüchtigt dafür, sehr schöne, handgepixelte Bilderbuchgrafik hinzukriegen, und Odin Sphere war damals schon ein absoluter Augenschmaus. Allerdings war das Gameplay eher mäßig und die technische Umsetzung eine mittelschwere Katastrophe, da die PS2 die gewaltige Bilderpracht mit nichtmal 20 Frames pro Sekunde rendern konnte.

Der 2016er Remake bügelt so ziemlich jede Schwäche aus, die Odin Sphere damals an den Tag gelegt hatte. Es läuft mit butterweichen 60fps, das Kampfsystem erinnert an eine irrwitzigere Version von Dragon’s Crown, es wurden komplett neue Systeme wie Skills hinzugefügt und diverse Plot-Löcher gestopft. Wer mit anime-inspirierten Weltuntergangsgedöns nix am Hut hat, wird auch mit OSL nicht glücklich, alle anderen sollten sich zumindest mal die PS4-Demo angucken.

Und zu guter Letzt: Katzenbilder!!!

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In eigener Sache - und ein paar blasphemische Gedanken

Ich werde wohl nie ein Let’s Play machen, aber da sich die PS4 mit einem Knopfdruck mit YouTube verständigen kann, werde ich von Zeit zu Zeit mal Gameplay-Videos hochladen. Falls jemand Interesse hat, kann man sich hier ob meiner Unfähigkeit amüsieren:

https://www.youtube.com/user/BFBeast666/videos

Soviel zur Selbst-Promotion.

Beim Frühstück und dem Genuß der Gaming-News (insbesondere des Assassin’s-Creed-Debakels) sind mir mal wieder einige wahrscheinlich ziemlich unschöne Gedanken durch den Kopf gegangen. Man muß es leider sagen, aber die aktuelle Konsolen-Generation mag nicht so recht zu begeistern, und die richtig großen Fehlschläge sind nicht ohne.

Klar, daß es bei Launch-Titeln mal Gurken oder Startschwierigkeiten gibt, ist mittlerweile ja kein Geheimnis mehr. Man gucke sich Battlefield 4 an oder wie kastriert die aktuelle Generation von EA-Sportspielen über die Ziellinie gehumpelt ist. Aber mittlerweile sind die “neuen” Konsolen über ein Jahr auf dem Markt, und außer jeder Menge HD-Upgrades fehlt es an zwingenden Spielen. Destiny ist zwar für ‘nen Abend ganz spaßig, aber für ein Spiel, welches eine 10 Jahre währende Franchise anschieben sollte, ist es erschreckend blutarm. Driveclub nähert sich mit quietschenden Reifen dem Straßengraben, denn nach über sechs Wochen Nachbesserei sind immer noch Features abgeschaltet, die eigentlich zentral für’s Spielgeschehen sind. Und der anstehende Veröffentlichungstermin für The Crew macht’s auch nicht besser. Sollte The Crew halbwegs sauber durchstarten, ist DriveClub nur noch eine böse Erinnerung. Sorry, Sony, war wohl nix.

Und nun haben wir den nächsten Strauchler. Ich hab’s nicht gespielt, soviel vorweg. Und nach den einhellig eher mäßigen Reviews, von den ganzen Bug-Listen ganz zu schweigen, werde ich wohl auch nicht zugreifen. Erstens ist es - rein spielerisch betrachtet, nur der Versuch, AssCreed 2 zu wiederholen, und zweitens merkt man dem Spiel wohl an allen Ecken und Enden an, daß die Entwickler zu einem bestimmten Zeitpunkt “liefern” mußten. Warum bitte muß es jetzt JEDES verdammte Jahr ein neues AssCreed geben? Warum gönnt man den Spielen nicht die Zeit, die sie brauchen? Haben Ubisoft nichts aus dem Absturz von Guitar Hero oder Need For Speed gelernt? Natürlich macht man mit einer etablierten Marke ordentlich Kohle, aber wehe, man überspannt den Bogen. Die Zocker werden übersättigt und früher oder später sind die Programmierer ausgebrannt, was sich dann in mittleren bis gewaltigen Katastrophen niederschlägt. Man beachte nur das Rauschen im Blätterwald.

Ich will jetzt nicht sagen, daß ich mit meiner PS4 komplett unzufrieden wäre. Aber ein Quantensprung, wie es von der PS1 zur PS2 war, fehlt hier komplett. Nicht nur, daß wir spielerisch immer noch den gleichen Käse wie in der letzten Generation vorgesetzt bekommen, nein, das große Auspressen der Spielerschaft geht gnadenlos weiter. Season-Pässe, wohin das Auge schaut, DLC-Overkill von Tag 1 an, sinnfreie Zusatz-Apps und auch die Unsitte, Microtransaktionen in Single-Player-Titel zu quetschen ist nicht ausgestorben. Auch hier ist Ubisoft ganz vorne mit dabei. Der größte Hohn ist tatsählich, daß man bis zu 99 Dollar an in-Game-Einkäufen hinlegen kann. WOZU? Hat man nicht gerade eben 70 Tacken auf den Tisch des Hauses gelegt, um dieses verbugte Desaster spielen zu dürfen? Muß dann gleich NOCHMAL die Hand aufgehalten werden? Wer bitte, außer natürlich der Finanzabteilung und den Aktionären, findet das kundenfreundlich?

Die WiiU wird mit jedem Tag interessanter, ehrlich. Außerdem: Bayonetta 2. ‘Nuff said.

Leise, still und blutig…

Anscheinend haben neben mir noch andere Leute die Nase komplett voll vom typischen Militär-Shooter-Einerlei. Anders kann ich mir nicht erklären, warum innerhalb von ein paar Monaten gleich zwei mehr oder weniger herrlich oldschoolige Ego-Geballer auf den Markt gekrabbelt sind.

Wolfenstein: The New Order gefällt mir immer dann am besten, wenn man ohne Stealth, ohne Schaltersuche einfach nur Horden von Nicht-Nazis umnieten darf. Die Machine Studios haben sich vielleicht nicht getraut, auf die Krücken moderner Shooter zu verzichten, denn es gibt hier genug Gelaber aus dem Off, nervige geskriptete “und bitte JETZT genau da hin schießen oder sterben”-Momente und natürlich die obligatorische persistente Weiterentwicklung des Charakters (die hier dankenswerterweise mal nicht über XP, sondern über in-Game-Herausforderungen gelöst wird), um mir die Lust gelegentlich zu nehmen. Aber im Großen und Ganzen finde ich Wolfenstein töfte. Cooles Alternativ-Zeitlinien-Konzept, manchmal ein wenig größenwahnsinnig (hey, DOPPEL-STURMSCHROTFLINTEN, DUDE!) und immer irgendwie charmant.

Aber mein eigentliches Anliegen heute heißt Shadow Warrior. Hierbei handelt es sich sozusagen um eine zeitgemäße Neuauflage eines Mittneunziger Doom-Clones, und wo Wolfenstein mit der alten Schule liebäugelt, umarmt Shadow Warrior sie, gibt ihr einen klatschnassen Zungenkuß und läßt sie nach mehr bettelnd auf die Knie gehen. Das Spiel ist der Hammer!

Worum gehts?
Man spielt einen chinesischstämmigen Typen namens Lo Wang, der eigentlich eine einfache Mission hat. Mit zwei Millionen Dollar im Koffer soll er einen reichen Sammler dazu bringen, ein altes Katana zu verkaufen und es zu einem anderen Superreichen zu bringen.

Störrisch, wie diese Mega-Magnaten nunmal sind, weigert sich der Besitzer des Schwerts und Wang, in bester Blood-Opera-Manier, zückt sein eigenes Katana und haut sich mal eben so durch eine ganze Luxusvilla mit Bodyguards. Ich will nicht zuviel von der Story spoilern, aber innerhalb der ersten halben Stunde kippt die Gangster-Nummer komplett weg und wird durch eine superlaunige Dämonenhatz ersetzt.

Spielerisch fühlt sich Shadow Warrior in etwa so an, als hätte man die frühen id-Großtaten mit moderner Optik neu aufgelegt. Es gibt selten Kompliziertheiten wie Puzzles, Skript-Sequenzen oder Quick-Time-Events, dafür herrlich viel Dauerfeuer, die konstante Erforschung schöner, weitläufiger Levels (zu blöd, daß es keine Karte gibt!) und quasi nebenbei noch eine der besten Schwertkampf-Implementationen der letzten Zeit, zumindest was Gekloppe aus der Ego-Sicht angeht.

Klar, im Kern ist Shadow Warrior ein Ego-Shooter, mit ‘ner ganzen Handvoll aufrüstbarer Feuerspucker, aber eine konstant nützliche Waffe ist das von Level 1 im Reportoire verstaute Katana. Man hat Zugriff auf leichte und aufgeladene Schläge, kann aber durch das dezent eingestreute Upgrade-System schon nach kurzer Zeit auf Spezialattacken wie Todesstöße, Rundum-Hiebe oder Schockwellen zurückgreifen, die durch einen kurzen Doppel-Schubs des linken Sticks in eine Richtung plus einer der beiden Angriffstasten ausgelöst wird. Fühlt sich in etwa an wie die Spezialattacken in einem Prügelspiel, aber leicht genug anwendbar, um beim hohen Spieltempo von Shadow Warrior nicht zur Spaßbremse zu werden.

A propos “Spaß”: Shadow Warrior nimmt sich trotz - oder gerade wegen - seiner teilweise drastischen Gewaltdarstellung nicht wirklich ernst. Wang ist ein leicht beschränkter, aber knuffiger Chaot, der die ganze Zeit zum Brüllen komische One-Liner raushaut, gegen die der Duke (Nukem) fürchterlich alt aussieht, und auch die Zwiesprache mit dem Dämon, der sich seinen Körper “ausleiht”, ist über weite Strecken köstlich. Ach, verdammt, guckt euch doch einfach diesen Trailer an:

So, wieder da? Das Spiel hat bei mir generell viele Steine im Brett. Highlights?

- Jederzeit zuschaltbare Taschenlampe! Da in einem Level gerne mal von “Sonneklar” auf “dunkelfinster” umgeschaltet wird, ein sehr feiner Zug.

- Das User-Interface, speziell das Fadenkreuz, läßt sich ausgiebigst den eigenen Bedürfnissen anpassen. Ich bin es z.B. in Syndicate so leid, daß mein “Fadenkreuz” ein nur wenige Pixel großes Irgendwas in der Bildmitte ist, welches gerne im ganzen Geblitze verschwindet. Nicht so bei Shadow Warrior. Man kann Form, Größe und sogar Farbe des Zielpunkts beliebig verändern. Wer seine Fadenkreuze als gerne als pinke Dreiecke mag, kann das einrichten.

Und generell finde ich den unkomplizierten “Gegner plätten, Secrets suchen, mal einen Schalter umlegen” Spielfluß einfach großartig. Schade nur, daß es keinen Multiplayer-Modus gibt, denn ich hätte gerne meine Fechtkünste gegen menschliche Gegner ausprobiert. Naja, gibt halt genug Dämonen, die man in handliche Scheiben schnippeln darf.

Was uns zum einzigen Wermutstropfen der ganzen Sache bringt. Shadow Warrior ist leider nicht in DE erhältlich, daher ist der Gang zum Importhändler eures Vertrauens unumgänglich. Andererseits kostet Shadow Warrior in physikalischer Inkarnation gerade mal vierzig Tacken, was ich sehr fair finde. (Der Rant über “HD-Neuauflagen zum Vollpreis für PS4 und XBone kommt noch)

So, genug dazu. Wer’s mal wieder gehörig krachen lassen möchte, kann, nein, muss hier zugreifen.

Drive____ #2

So, nach knappen drei Wochen habe ich die Faxen dicke. Entgegen anderslautender Jubeleien der Entwickler bringt Driveclub immer noch keine vernünftige Online-Anbindung zustande. Es dauert Minuten, bis das Spiel entschieden hat, ob man jetzt einem Club angehört oder nicht, der Multiplayer-Eventbrowser kackt jedesmal ab, und wenn man wie durch ein Wunder doch mal ein Event anklicken kann, fliegt man spätestens dann raus, wenn das Spiel händeringend versucht, 12 Spieler miteinander zu verbinden. Challenges und Face-Offs? HAHAHAHAHA. Guter Witz. Das Spiel schafft es ja noch nicht einmal, aktuelle Rundenzeiten zu behalten geschweige denn, sie an die Server zu schicken. Nee, das ist nix, und das wird so schnell wohl auch nix. Vielleicht schenkt Sony den Evolution Studios zu Weihnachten mal zwei Server, aber früher werde ich DriveClub wohl nicht mehr aus dem Schrank holen.

Schade drum, denn Racer-mäßig sieht’s auf der PS4 derzeit verflucht düster aus. Außer Need For Speed Rivals steht dieses Jahr neben Driveclub nur noch The Crew an. Project Cars wurde nämlich vor ein paar Tagen klammheimlich auf 2015 vertagt, angeblich, weil man sich nicht mit den CoD und Dragon Age um Käufer kloppen wollte. Ähm, ja. Die drei Spiele haben ja auch so viel gemein.

Nach Brink auf der 360 hätte ich es eigentlich besser wissen müssen.

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